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Periimplantitis - Ursachen und Therapieoptionen

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Länge:

21:22

Referent:

Dr. Back

Die Periimplantitis ist ein Thema mit immer neuen Erkenntnissen. Dr. Michael Back, München, gibt eine kompakte Zusammenfassung über den aktuellen Wissensstand zu Ätiologie, Diagnostik sowie den Therapieansätzen der Periimplantitis.

Ähnlich einer Parodontitis entsteht die Periimplantitis durch die Persistenz eines bakteriellen Biofilms innerhalb der periimplantären Gewebe. Die von den Mikroorganismen sezernierten Toxine haben eine proinflammatorische Wirkung. Eine überschießende Immunreaktion des menschlichen Organismus führt schließlich zur Destruktion der periimplantären Mukosa und des Knochens.

Sowohl der Patient als auch der Behandler tragen in Bezug auf prophylaktische Maßnahmen eine große Verantwortung. So muss der Patient dazu angehalten werden, eine perfekte häusliche Mundhygiene zu etablieren und sämtliche Gewohnheiten, die unter Umständen negativen Einfluss auf die Abwehrmechanismen des Körpers haben (Alkohol, Nikotin, schlechte Ernährung) einzustellen.

Von Seiten des Behandlers müssen prä- und postoperativ sämtliche Möglichkeiten zur Vermeidung einer Periimplantitis ausgeschöpft werden. Diese erstrecken sich von der Eliminierung ossärer Defekte im Rahmen augmentativer Maßnahmen bis hin zu einem individuell auf den Patienten zugeschnittenes Recallsystem nach der Implantatinsertion. Sind bereits Anzeichen für eine Periimplantitis vorhanden, sind die diagnostischen Mittel auf die klinische Sondierung etwaiger Zahnfleischtaschen und die zweidimensionale Bildgebung  beschränkt. Selbst die DVT-Technik kann zur Darstellung periimplantärer Knochendefekte nicht als zufriedenstellend und ausreichend beurteilt werden.

Konservative Therapieansätze, wie das Scaling mit Kunststoffküretten, die Applikation eines Lasers, von Antibiotika und Pulverstrahlgeräten sind lediglich dann sinnvoll, wenn sich die Inflammation auf die periimplantären Weichgewebe begrenzt zeigt. Knöcherne Destruktionen bedürfen ergo immer einer chirurgischen Therapie.

Generell erachtet Dr. Back die Biologisierung der Implantatoberflächen, die Optimierung der Knochen- und Weichgewebslager sowie ein optimales Emergenzprofil als wesentliche Faktoren zur Vermeidung einer Periimplantitis.

Der Experte

Dr. Michael Back

Praxis Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, München

  • 1997-1999: Studium an der University of California San Diego
  • 2000-2006: Studium der Zahnmedizin an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg
  • 2006: Promotion
  • 2006: Vorbereitungsassistent in freier Praxis
  • Seit 2006: Referententätigkeit
  • 2006-2008: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Zahnklinik 2, Universität Erlangen
  • 2007: Curriculum Implantologie, DGI
  • 2008: Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie/Parodontologie
  • 2008-2010: niedergelassen in eigener Praxis in Landau/Pfalz San.Rat. Dr. Helmuth Back
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