ITI kontrovers – Das Online Symposium

"Biologische Grenzen oder grenzenlose Regeneration?"


Beim diesjährigen Online Symposium des ITI (International Team for Implantology) am 25. Oktober um 18.00 Uhr wird diese Frage Dreh- und Angelpunkt der Diskussionsrunde sein.

Geklärt werden sollen die Optionen und Limitationen der Oralen Regeneration in allen Facetten.
Darauf werden vier namhafte Referenten stichhaltige Antworten liefern und dabei unterschiedliche Standpunkte einnehmen. Bereichert wird die Diskussion durch Videoeinspielungen weiterer Experten.

Sie als Zuschauer*In dürfen sich wie gewohnt auf eine kontroverse Gesprächsatmosphäre freuen.

Seien Sie live dabei & bilden Sie sich Ihre Meinung.

Referenten live im Studio:

  • Dr. Georg Bach - Moderator
  • Dr. Dr. Andreas Pabst
  • PD Dr. Dr. Eik Schiegnitz
  • Prof. Dr. Daniel Thoma
  • Dr. Jochen Tunkel

Mit Videoeinspielungen:

  • PD Dr. mult. Peer Kämmerer
  • Prof. Dr. Christian Mertens
  • Prof. Dr. Dr. Hendrik Terheyden

Countdown bis zur Veranstaltung


Stimmen zum Symposium

Dr. Dr. Andreas Pabst
Dr. Andreas Pabst

Moderne chirurgische und regenerative Konzepte mit autologen Materialien und Biomaterialien ermöglichen eine nahezu grenzenlose orale Regeneration, solange man sich innerhalb der biologischen Grenzen bewegt. Man sollte allerdings den Begriff der „biologischen Grenze“ in der oralen Regeneration nicht zu eng sehen, denn dafür gibt es keine einheitliche Definition.

Prof. Dr. Daniel Thoma
Prof. Dr. Daniel Thoma

Die Hartgewebsregeneration ist heute in der Implantologie nicht mehr wegzudenken und wird beinahe standardmäßig bei Implantaten durchgeführt. Trotzdem, langfristig gesehen, ist der Erfolg der GBR fraglich und deren Wichtigkeit für den klinischen Erfolg dürfte überschätzt werden.

PD Dr. Dr. Eik Schiegnitz
PD Dr. Dr. Eik Schiegnitz

Knochendefekte können sicher vorhersagbar und bei geringer Patientenmorbidität mit den verschiedensten Regenerationstechniken kaufunktionell rehabilitiert werden. Jedoch müssen wir uns hierfür an essentielle OP-Kautelen halten.

Dr. Jochen Tunkel
Dr. Jochen Tunkel

Jede Methode und jedes Material hat Vor- und Nachteile. Hierbei kann die Kombination der Materialien die Möglichkeit darstellen, einen neuen „Goldstandard“ zu erzeugen. Wenn wir das umsetzen, glaube ich, dass es immer noch Grenzen gibt, die wir einreißen können. Ob das zu grenzenlos führt, halte ich dabei für fraglich.

Kurzbiografien der Referenten

ab 2015: Weiterbildung zum Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie - Plastische Operationen; Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz (Prof. Dr. Dr. R. Werkmeister)
2016: Promotion zum Dr. med.
2015: Staatsexamen und Ärztliche Approbation
2010-2015: Studium der Medizin an der Universitätsmedizin Mainz
2011: Promotion zum Dr. med. dent.
2009: Staatsexamen und Zahnärztliche Approbation
2004-2009: Studium der Zahnmedizin an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
2003-2004: Grundwehrdienst 4. Gebirgsjägerbataillon 232, Bischofswiesen-Strub
2003: Abitur

2003 - 2009: Studium der Humanmedizin an der Justus-Liebig-Universität Giessen und der Université de Lausanne, Schweiz
2008 - 2009: Praktisches Jahr am Universitätsspital Zürich (Schweiz), Addington Hospital Durban (Südafrika) und am Kantonsspital St. Gallen (Schweiz)
2005 - 2008: Studium der Gesundheitsökonomie an der SRH Fernfachhochschule Riedlingen, Abschluss: Betriebswirt für Gesundheitsökonomie (FH/HB)
2010 - 2013: Studium der Zahnmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
seit 2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Mainz
seit 2012: Betreuung einer propektiven Multicenter-Studie (GAST Profile Studie)
seit 2013: Autor und Teilnehmer an der Konsensuskonferenz zur Erstellung der S3-Leitlinie "Implantat-Versorgung zur oralen Rehabilitation im Zusammenhang mit Kopf-Hals-Bestrahlung"
seit 2015: Sprecher des Jungen Forums der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
seit 2015: Federführender Autor der Aktualisierung der S3-Leitlinie "Antiresorptiva-assoziierte Kiefernekrosen"
seit 2017: Leitlinienbeauftragter der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI e.V.)
seit 11/2018: Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie der Konsensuskonferenz Implantologie
seit 02/2019: Gewähltes Mitglied des International Team for Implantology (ITI Fellow)
06/2019: Wissenschaftspreis (ehemals Martin-Waßmund-Preis) der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie (DGMKG)
seit 09/2019: Vorstandsmitglied DGI (Deutsche Gesellschaft für Implantologie) Landesverband Rheinland-Pfalz
11/2019: Habilitation und Venia legendi im Fach Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie

Forschungsschwerpunkte:

  • Tumorbiologie, Wachstumsfaktoren im Tumor
  • Tumorprävention
  • Mundschleimhauterkrankungen
  • Biomaterialien
  • Tissue Engeneering
  • Implantologie/ Implantatoberflächen

2000: Staatsexamen, eidgenössisch diplomierter Zahnarzt, Zentrum für Zahnmedizin, Universität Basel, Schweiz
2000 – 2004: Assistenzzahnarzt, Privatpraxis, Schweiz
2004 – 2007: Assistenzzahnarzt im Postgraduate Programm, Klinik für Kronen- und Brückenprothetik und zahnärztliche Materialkunde, Zentrum für Zahnmedizin, Universität Zürich, Schweiz (Director:
Prof. Dr. Ch. Hämmerle)
2005: "doctor medicinae dentium" (Dr. med. dent.), Zentrum für Zahnmedizin, Universität Basel, Schweiz
2007 – 2008: ITI Scholar, Department of Periodontics, University of Texas, Health Science Center, San Antonio, USA (Director: Prof. Dr. D. Cochran)
2008 - 2012: Oberarzt, Klinik für Rekonstruktive Zahnmedizin, Universität Zürich, Schweiz (Director: Prof. Dr. Ch. Hämmerle)
2013: Privatdozent, Zentrum für Zahnmedizin, Universität Zürich, Schweiz
2016: Gastprofessor an der Abteilung für Parodontologie der Yonsei-Universität in Seoul, Südkorea
2020: Titularprofessor, Leiter Rekonstruktive Zahnmedizin, Universität Zürich, Schweiz

Mitgliedschaften in wissenschaftlichen Gesellschaften, Verbänden und Arbeitsgruppen:
Swiss Society for Reconstructive Dentistry (SSRD)
Swiss Society of Dentistry (SSO)
Fellow, International Team of Implantology (ITI)
Mitglied, Osteology Expert Council

  • Fachzahnarzt für Parodontologie
  • Fachzahnarzt für Oralchirurgie
  • Master of Oral Medicine in Implantology
  • Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie


2019: Ernennung zum ITI speaker
2019: Praxis wird Competence Center Allografts der Firma Straumann
2018: Ernennung zum ITI Fellow
2018: Aufnahme bei den European Centers for Dental Implantology (ECDI)
2011: Hospitations- und Supervisionsreferent DGI/APW
2004 - 2015: Lehrbeauftragter und Gastdozent an der Poliklinik für Parodontologie des Universitätsklinikums Münster
seit 2008: 1. Vorsitzender des Referats „Chirurgische Parodontologie“ im Berufsverband Deutscher Oralchirurgen
seit 2007: Niederlassung in spezialisierter Praxis für Parodontologie, Implantologie & Oralchirurgie zusammen mit Dr. Carolin Tunkel, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie in Bad Oeynhausen, Ostwestfalen
2007: Hospitations- und Supervisionsreferent DGP/APW
2007: Fachzahnarzt für Oralchirurgie, ZÄKWL
2006: Master of Oral Medicine in Implantology (MOM)
2004-2006: Weiterbildungsassistent in der Privatzahnklinik Schloß Schellenstein/Olsberg
2003: Spezialist der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie
2003: Fachzahnarzt für Parodontologie, ZÄKWL
2000-2003: Wissenschaftlicher Assistent der Poliklinik für Parodontologie, Universitätsklinikum Münster

Jetzt kostenfrei anmelden

Anmeldung für das ITI Kontrovers Online-Symposium am 25. Oktober um 18.00 Uhr