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Explantation und folgende Implantation

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Länge:

16:07 / 06:00

Operateur:

Prof. Dr. Hürzeler

Die Explantation eines frakturierten Implantates im Oberkiefer wird durchgeführt und ein neues Implantat in einer benachbarten Region inseriert. Röntgenologisch stellte sich zunächst ein periimplantärer Knochendefekt dar, der durch eine chirurgische Therapie behandelt werden sollte, als während der Operation eine Implantatfraktur festgestellt wurde.


Nach einer Kamminzision präpariert Prof. Hürzeler einen Mukoperiostlappen, um Morphologie und Ausmaß des Defektes darzustellen und eine gute Übersicht für die Explantation zu schaffen. Um den unteren Anteil des Implantates zu entfernen, wird ein Trepanbohrer verwendet. Nach der Explantation wird eine gründliche Degranulation durchgeführt. Damit eine neue Abstützung für den bestehenden steggetragenen Zahnersatz geschaffen werden kann, wird ein in schräger Achsrichtung verlaufendes Implantat inseriert. Da das Implantat entlang der medialen Wand der Sinushöhle verlaufen soll, wird der Sinus nach erfolgter Explantation für eine chirurgische Exploration eröffnet. Die Bohrung für das neue Implantat verläuft von distal schräg durch den Knochendefekt der Explantation. Nach der Insertion wird das Implantat mit einem abgewinkelten Abutment und mit einer Schutzkappe abgedeckt. Der durch die Explantation entstandene Defekt wird mit Knochenersatzmaterial gefüllt und mit zwei Membranen abgedeckt. Unter Verwendung eines palatinalen, subepithelialen Schwenklappens wird das Operationsgebiet spannungsfrei geschlossen. Das gesetzte Implantat kann in die Stegkonstruktion eingegliedert werden, nachdem eine mehrmonatige Heilungsphase der Explantation und Implantation gefolgt ist.

Inhalte des Expertenvideos

Aufgrund des im Röntgenbild erkennbaren periimplantären Knochendefektes bestand zunächst der Verdacht einer Periimplantitis. Diese sollte chirurgisch therapiert werden, als während der Operation der Implantatbruch festgestellt wurde.
Aufgrund des im Röntgenbild erkennbaren periimplantären Knochendefektes bestand zunächst der Verdacht einer Periimplantitis. Diese sollte chirurgisch therapiert werden, als während der Operation der Implantatbruch festgestellt wurde.
Eine chirurgische Exploration des Sinus hilft bei der Positionierung des neuen Implantates.
Eine chirurgische Exploration des Sinus hilft bei der Positionierung des neuen Implantates.
Das neue Implantat verläuft in schräger Achsrichtung durch den Knochendefekt, der durch die Explantation entstanden ist.
Das neue Implantat verläuft in schräger Achsrichtung durch den Knochendefekt, der durch die Explantation entstanden ist.
Der Knochendefekt wird mit Knochenersatzmaterial gefüllt und mit einer Doppelmembrantechnik abgedeckt. Das in schräger Achsrichtung inserierte Implantat wird mit einem abgewinkelten Abutment versehen.
Der Knochendefekt wird mit Knochenersatzmaterial gefüllt und mit einer Doppelmembrantechnik abgedeckt. Das in schräger Achsrichtung inserierte Implantat wird mit einem abgewinkelten Abutment versehen.

Der Experte

Prof. Dr. Markus Hürzeler

Privatpraxis Hürzeler/Zuhr in München

  • Niedergelassener Zahnarzt in der Gemeinschaftspraxis Hürzeler/Zuhr in München
  • 2003 Verleihung der akademischen Würde; Außerplanmäßiger Professor durch die Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg
  • Spezialist für Parodontologie (Facharzt-Äquivalent) gemäß der schweizerischen (SSP) und gemäß der deutschen Gesellschaft für Parodontologie (DGP)
  • Spezialist für Prothetik (Facharzt-Äquivalent) gemäß der deutschen Gesellschaft für zahnärtzliche Prothetik und Werkstoffkunde (DGZPW)
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