Kompositrestaurationen - Teil 4: Photopolymerisation - Dental Online College
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Kompositrestaurationen - Teil 4: Photopolymerisation

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Länge:

37:34

Referent:

Prof. Dr. Frankenberger

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im viertenTeil der Reihe widmet er sich der Photopolymerisation und der Reparatur bestehender Kompositrestaurationen.

Ein suffizientes Aushärten von Kompositfüllungen ist eine absolute Voraussetzung für den Erfolg und die Langlebigkeit der Restauration. Vor allem der ersten Füllungsschicht ist bei der Photopolymerisation besondere Beachtung zu schenken. Sie besteht meist aus Flowable und soll den Kavitätenboden auskleiden und die Füllungsränder abdichten.

Aufgrund ihrer Tiefe in der Kavität hat sie den größten Abstand  zum Lichtleiter und muss daher besonders intensiv und mit der korrekten Angulation gehärtet werden. Ist dies nicht der Fall, ist der Misserfolg der Füllung vorprogrammiert, da auf diesem Weg Randspalten entstehen, die die perfekte Nische für kariogene Bakterien darstellen. Es entsteht eine Sekundärkaries, in der Regel im approximalen Füllungsrandbereich.

In einem solchen Fall muss nicht, wie man es Jahre lang für nötig hielt, die Füllung in ihrer Gänze entfernt und neu gelegt werden. Es genügt hier durchaus, den kariösen Anteil zu entfernen und den intakten Teil der Füllung zu belassen.

Da freie Monomere für das Anpolymerisieren von Komposit an Komposit bei solch älteren Füllungen fehlen, muss deren Oberflächen mittels Sandstrahlung (50 μm große Körnchen aus Aluminiumoxid) erfolgen, um einen suffizienten Verbund zwischen den Schichten zu gewährleisten. Die Zahnhartsubstanz dagegen wird wie bei der primären Versorgung adhäsiv vorbehandelt.

Der Experte

Prof. Dr. Roland Frankenberger

Geschäftsführender Direktor der Zahnklinik Marburg

  • 1987-92: Studium der Zahnheilkunde, Universität Erlangen-Nürnberg
  • 1993: Promotion
  • 1999: Visiting Assistant Professor, University of North Carolina at Chapel Hill, USA
  • 2000: Habilitation, Ernennung zum Oberarzt
  • 2001: Miller-Preis der DGZMK
  • 2006-2008: 3 Preise für gute Lehre in der klinischen Zahnmedizin, Med. Fak. FAU Erlangen
  • 2008: Walkhoff-Preis der DGZ
  • 2008: Forschungspreis der AG Keramik
  • 2008: Visiting Professor, Nova Southeastern University, Fort Lauderdale, USA
  • Seit 2009: Direktor der Abt ...Mehr Infos »
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