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Prävention und Management von Instrumentenfrakturen

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Länge:

53:24

Referent:

Prof. Dr. Hülsmann

Die Fraktur von Wurzelkanalinstrumenten ist eine der häufigsten Komplikationen der endontischen Behandlung. Professor Dr. Michael Hülsmann, Universität Göttingen, beleuchtet das Management der Frakturen von Wurzelkanalinstrumenten, gibt einen Überblick juristischer Aspekte und zeigt, wie sich solche Zwischenfälle vermeiden lassen. Der Vortrag wurde gehalten im Rahmen der Veranstaltung APW Select 2014.

Die Prävention solcher Frakturen umfasst den Einsatz von Motoren mit Drehmomentkontrolle, die Respektierung des Krümmungswinkels und des Krümmungsradius des Wurzelkanals, den passiven Instrumenteneinsatz in einem stets feuchten Milieu, den eventuell nur einmaligen Einsatz des Instrumentes (single-use) sowie das koronale Preflaring, das ein Arbeiten ohne Friktion des Instrumentes ermöglicht.

Tritt trotzdem eine Fraktur der Feile (bzw. eines Lentulos etc.) auf, sollte ein standardisiertes Management dieser Situation erfolgen. Es muss ein Röntgenbild zur Dokumentation angefertigt werden. Zudem muss eine Aufklärung des Patienten stattfinden.

Der betroffenen Zahn wird medikamentös versorgt, die Weiterbehandlung erfolgt erst in der nächsten Sitzung, so dass zuvor festgelegt werden kann, ob eine Entfernung des Instruments überhaupt möglich und nötig erscheint. Dabei ist prinzipiell zu beachten, dass meist nicht das frakturierte Instrument selbst das Problem darstellt, sondern der nun blockierte Zugang zum Foramen physiologicum eine Desinfektion des apikalen Kanaldrittels verhindert. Vor allem im Falle einer Parodontitis apicalis wird das die Erfolgsaussichten der endodontischen Therapie maßgeblich vermindern, so dass die Präparation eines geradlinigen Zugangs zur Entfernung des frakturierten Instruments angezeigt ist.

Der Experte

Prof. Dr. Michael Hülsmann

Poliklinik für Präventive Zahnmedizin, Parodontologie und Kariologie, Universitätsmedizin Göttingen

  • 1974 -1980 Studium der Zahnheilkunde an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 1980 Staatsexamen und Approbation
  • 1983 Assistent in der Abteilung Zahnerhaltung an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 1988 Promotion („Die Wurzelkanalaufbereitung mit dem 'Canal-Finder-System' nach Levy. Raster-Elektronenmikroskopische Untersuchungen und klinische Erfahrungen“)
  • 1993 Ernennung zum Oberarzt der Abteilung Zahnerhaltung an der Georg-August-Universität Göttingen
  • 1997 Ernennung zum Lehrer der Akademie Praxis und Wissenschaft (APW) in der Deutsc ...Mehr Infos »
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