Antikoagulation in der Zahnmedizin

Gerinnungshemmer sind unter unseren Patienten weit verbreitet und beeinflussen das Management zahnärztlicher Eingriffe. Dr. Dr. Philipp Kauffmann, Göttingen, bespricht in seinem Vortrag die Grundlagen der Hämostase, stellt verschiedene altbewährte und neue Medikamente zur Antikoagulation vor und erläutert das prä- und perioperative Management antikoagulierter Patienten. Allseits bekannt sind Cyclooxigenasehemmer (Acetylsalicylsäure), die zur Hemmung der Thrombozytenaggregation eingesetzt werden und damit der Sekundär- und Tertiärprophylaxe von Herzinfarkten und Schlaganfällen dienen. Ihr Wirkmechanismus beeinflusst also die primäre Hämostase. Sekundäre Hämostasehemmer (Vitamin-K-Antagonisten, Cumarinderivate) dagegen entfalten ihre Wirkung im extrinsischen System und kommen sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der Therapie der Embolie sowie bei Patienten mit Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern zum Einsatz. Das Monitoring dieser Medikamente erfolgt über den Quick-Wert beziehungsweise den INR. Auf dem Markt relativ neuartige Medikamente wie Rivaroxaban sind direkte Faktor Xa-Antagonisten. Ihre Gabe erfolgt oral, was den Patientenkomfort deutlich steigert. Des Weiteren können sie zur Prophylaxe und zur Therapie von Thrombosen eingesetzt werden. Bei künstlichen Herzklappen sind sie derzeit noch nicht indiziert. Des Weiteren existiert kein Routinetest zum Monitoring.

Antikoagulation in der Zahnmedizin

Gerinnungshemmer sind unter unseren Patienten weit verbreitet und beeinflussen das Management zahnärztlicher Eingriffe. Dr. Dr. Philipp Kauffmann, Göttingen, bespricht in seinem Vortrag die Grundlagen der Hämostase, stellt verschiedene altbewährte und neue Medikamente zur Antikoagulation vor und erläutert das prä- und perioperative Management antikoagulierter Patienten. Allseits bekannt sind Cyclooxigenasehemmer (Acetylsalicylsäure), die zur Hemmung der Thrombozytenaggregation eingesetzt werden und damit der Sekundär- und Tertiärprophylaxe von Herzinfarkten und Schlaganfällen dienen. Ihr Wirkmechanismus beeinflusst also die primäre Hämostase. Sekundäre Hämostasehemmer (Vitamin-K-Antagonisten, Cumarinderivate) dagegen entfalten ihre Wirkung im extrinsischen System und kommen sowohl bei der Prophylaxe als auch bei der Therapie der Embolie sowie bei Patienten mit Herzklappenersatz oder Vorhofflimmern zum Einsatz. Das Monitoring dieser Medikamente erfolgt über den Quick-Wert beziehungsweise den INR. Auf dem Markt relativ neuartige Medikamente wie Rivaroxaban sind direkte Faktor Xa-Antagonisten. Ihre Gabe erfolgt oral, was den Patientenkomfort deutlich steigert. Des Weiteren können sie zur Prophylaxe und zur Therapie von Thrombosen eingesetzt werden. Bei künstlichen Herzklappen sind sie derzeit noch nicht indiziert. Des Weiteren existiert kein Routinetest zum Monitoring.

Über den Experten

Philipp Kauffmann

Dr. Dr. Philipp Kauffmann

DRG-Beauftragter Universität Göttingen; Lehrbeauftragter für die modulare Lehre der Humanmedizin

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