Antiresorptiva - assoziierte Osteonekrosen und Paro-/Endo-Konzepte

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Dr. Dr. Matthias Tröltzsch geht in diesem Vortrag auf Antiresorptiva-assoziierte Osteonekrosen ein und beschreibt, welche Auswirkungen diese auf parodontale und endodontale Behandlungskonzepte haben. 30- 40 % aller Frauen über 50 leiden unter Osteoporose. Die Inzidenz steigt weiter an. Die Folge ist eine vermehrte Einnahme von Antiresorptiva und eine entsprechend erhöhte Prävalenz für Antiresorptiva-assoziierte Osteonekrosen. Per definitionem handelt es sich hierbei um ein für länger als 8 Wochen freiliegendes Knochenareal bei Patienten, die zuvor keiner Bestrahlung unterzogen worden sind. Neben den allseits bekannten Bisphosphonaten existieren eine ganze Reihe weiterer Medikamente, die Osteonekrosen auslösen können. Das sind beispielsweise monoklonale Antikörper gegen den vasoendothelialen Wachstumsfaktor, Angiogenesehemmer, Thyrosinkinasehemmer und Immunmodulatoren wie Thalidomid. Aus diesem Grund hat sich auch die Nomenklatur geändert, man spricht im Allgemeinen von Medikamenten-assoziierten Kiefernekrosen (MRONJ), je nach Ätiologie aber auch präziser von Bisphosphonat-, Denosumab- oder Antiresorptiva-assoziierten Kiefernekrosen (BRONJ, DRONJ, ARONJ). Im Verlauf seines Vortrags erläutert Dr. Dr. Tröltzsch die Physiologie des Knochenstoffwechsels, die Pharmakologie oben genannter Medikamente, die Pathophysiologie und Epidemiologie der Antiresorptiva-assoziierten Osteonekrosen und beschreibt letztlich, welchen Einfluss Prävention, Diagnostik und Therapie auf das Outcome implantologischer, parodontaler und endodontaler Behandlungen aufweisen.

2 CME Punkte

Antiresorptiva - assoziierte Osteonekrosen und Paro-/Endo-Konzepte

Dr. Dr. Matthias Tröltzsch geht in diesem Vortrag auf Antiresorptiva-assoziierte Osteonekrosen ein und beschreibt, welche Auswirkungen diese auf parodontale und endodontale Behandlungskonzepte haben. 30- 40 % aller Frauen über 50 leiden unter Osteoporose. Die Inzidenz steigt weiter an. Die Folge ist eine vermehrte Einnahme von Antiresorptiva und eine entsprechend erhöhte Prävalenz für Antiresorptiva-assoziierte Osteonekrosen. Per definitionem handelt es sich hierbei um ein für länger als 8 Wochen freiliegendes Knochenareal bei Patienten, die zuvor keiner Bestrahlung unterzogen worden sind. Neben den allseits bekannten Bisphosphonaten existieren eine ganze Reihe weiterer Medikamente, die Osteonekrosen auslösen können. Das sind beispielsweise monoklonale Antikörper gegen den vasoendothelialen Wachstumsfaktor, Angiogenesehemmer, Thyrosinkinasehemmer und Immunmodulatoren wie Thalidomid. Aus diesem Grund hat sich auch die Nomenklatur geändert, man spricht im Allgemeinen von Medikamenten-assoziierten Kiefernekrosen (MRONJ), je nach Ätiologie aber auch präziser von Bisphosphonat-, Denosumab- oder Antiresorptiva-assoziierten Kiefernekrosen (BRONJ, DRONJ, ARONJ). Im Verlauf seines Vortrags erläutert Dr. Dr. Tröltzsch die Physiologie des Knochenstoffwechsels, die Pharmakologie oben genannter Medikamente, die Pathophysiologie und Epidemiologie der Antiresorptiva-assoziierten Osteonekrosen und beschreibt letztlich, welchen Einfluss Prävention, Diagnostik und Therapie auf das Outcome implantologischer, parodontaler und endodontaler Behandlungen aufweisen.