APW-Select: Aktueller Stand der Augmentationsverfahren

Ein solides Knochenlager ist die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Implantation. Um ein solches vorzufinden, müssen in vielen Fällen präimplantologisch Augmentationen durchgeführt werden. Dr. Markus Tröltzsch geht in seinem Vortrag auf die Grundlagen augmentativer Verfahren ein, erläutert Indikationen und Grenzen und schafft einen Überblick der mannigfaltigen Auswahl an Knochenersatzmaterialien. Im zahnärztlichen Alltag beschäftigen wir uns meist mit Knochendefekten, die innerhalb des skelettalen Envelopes zu finden sind. Dazu zählen die Extraktionsalveolen im Rahmen der Ridge Preservation, vertikale Dehiszenzen sowie Sinusliftelevationen. Unser Ziel ist hier zunächst immer das Space Making für eine potentielle Osteokonduktion, also das Einwachsen von Blutgefäßen und Knochenzellen in den neu geschaffenen Raum. Letzterer wird in der Regel mit Knochenersatzmaterialien aufgefüllt und durch eine Membran vor dem Eindringen rasch proliferierender Gewebe (Epithel) geschützt. Die Auswahl an Knochenersatzmaterialien ist nahezu unüberblickbar. Sie unterscheiden sich prinzipiell hinsichtlich ihres Ursprungs (autolog, allogen, xenogen, alloplastisch) und ihrer Fähigkeiten. In der Regel sind sie alle porös und dienen so als Leitgerüst für das natürliche Knochenwachstum (Osteokonduktion). Biologisch aktiv und osteoinduktiv ist dagegen nur autologer Knochen. Osteogenität, also das Wachstum neuen Knochens, ist lediglich durch die Verwendung von Stammzellen zu erreichen.

APW-Select: Aktueller Stand der Augmentationsverfahren

Ein solides Knochenlager ist die Grundvoraussetzung einer erfolgreichen Implantation. Um ein solches vorzufinden, müssen in vielen Fällen präimplantologisch Augmentationen durchgeführt werden. Dr. Markus Tröltzsch geht in seinem Vortrag auf die Grundlagen augmentativer Verfahren ein, erläutert Indikationen und Grenzen und schafft einen Überblick der mannigfaltigen Auswahl an Knochenersatzmaterialien. Im zahnärztlichen Alltag beschäftigen wir uns meist mit Knochendefekten, die innerhalb des skelettalen Envelopes zu finden sind. Dazu zählen die Extraktionsalveolen im Rahmen der Ridge Preservation, vertikale Dehiszenzen sowie Sinusliftelevationen. Unser Ziel ist hier zunächst immer das Space Making für eine potentielle Osteokonduktion, also das Einwachsen von Blutgefäßen und Knochenzellen in den neu geschaffenen Raum. Letzterer wird in der Regel mit Knochenersatzmaterialien aufgefüllt und durch eine Membran vor dem Eindringen rasch proliferierender Gewebe (Epithel) geschützt. Die Auswahl an Knochenersatzmaterialien ist nahezu unüberblickbar. Sie unterscheiden sich prinzipiell hinsichtlich ihres Ursprungs (autolog, allogen, xenogen, alloplastisch) und ihrer Fähigkeiten. In der Regel sind sie alle porös und dienen so als Leitgerüst für das natürliche Knochenwachstum (Osteokonduktion). Biologisch aktiv und osteoinduktiv ist dagegen nur autologer Knochen. Osteogenität, also das Wachstum neuen Knochens, ist lediglich durch die Verwendung von Stammzellen zu erreichen.

Über den Experten

Markus Tröltzsch

Dr. Dr. Markus Tröltzsch

Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Vorsitzender der Akademie Praxis und Wissenschaften der DGZMK

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