Chronische Parodontitis

In diesem Beitrag wird die chronische Parodontitis besprochen, die als die häufigste Form der parodontalen Erkrankungen gilt. Neben den klinischen Anzeichen werden Ätiologie und Risikofaktoren dargestellt und Therapiemöglichkeiten erläutert. Klinisch macht sich eine chronische Parodontitis unter anderem durch eine Entzündung der Gingiva mit ödematöser Schwellung, erhöhten Sondierungstiefen und Zahnlockerungen bemerkbar. Im Gegensatz zur aggressiven Erkrankungsform stehen bei der chronischen Parodontitis Reizfaktoren wie Plaque und Konkremente im Zusammenhang mit der Destruktion und Progression des Attachmentabbaus. Insgesamt ist die chronische Parodontitis durch eine langsame Progression gekennzeichnet, wobei Aktivitätsschübe auftreten können. Raucher haben ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko an einer chronischen Parodontitis zu erkranken und weisen einen höheren Attachmentverlust und eine größere Progression auf als Nichtraucher. Auch systemische Erkrankungen wie ein schlecht eingestellter Diabetes erhöhen Erkrankungsrisiko und Progredienz der chronischen Parodontitis. Als lokale Faktoren die eine Erkrankung begünstigen gelten beispielsweise unhygienisch gestaltete Restaurationsränder oder herausnehmbarer Zahnersatz. Die Erfolgsrate bei ordnungsgemäß durchgeführter Therapie ist bei der chronischen Parodontitis als hoch einzuschätzen und durch Langzeitstudien belegt. Wird durch „scaling und rootplaning“ der Biofilm regelmäßig entfernt, liegt die durchschnittliche Verlustrate bei 0,1 Zähne pro Jahr, wird keine Therapie durchgeführt ist die Verlustrate sechsfach erhöht.

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Chronische Parodontitis

In diesem Beitrag wird die chronische Parodontitis besprochen, die als die häufigste Form der parodontalen Erkrankungen gilt. Neben den klinischen Anzeichen werden Ätiologie und Risikofaktoren dargestellt und Therapiemöglichkeiten erläutert. Klinisch macht sich eine chronische Parodontitis unter anderem durch eine Entzündung der Gingiva mit ödematöser Schwellung, erhöhten Sondierungstiefen und Zahnlockerungen bemerkbar. Im Gegensatz zur aggressiven Erkrankungsform stehen bei der chronischen Parodontitis Reizfaktoren wie Plaque und Konkremente im Zusammenhang mit der Destruktion und Progression des Attachmentabbaus. Insgesamt ist die chronische Parodontitis durch eine langsame Progression gekennzeichnet, wobei Aktivitätsschübe auftreten können. Raucher haben ein bis zu sechsfach erhöhtes Risiko an einer chronischen Parodontitis zu erkranken und weisen einen höheren Attachmentverlust und eine größere Progression auf als Nichtraucher. Auch systemische Erkrankungen wie ein schlecht eingestellter Diabetes erhöhen Erkrankungsrisiko und Progredienz der chronischen Parodontitis. Als lokale Faktoren die eine Erkrankung begünstigen gelten beispielsweise unhygienisch gestaltete Restaurationsränder oder herausnehmbarer Zahnersatz. Die Erfolgsrate bei ordnungsgemäß durchgeführter Therapie ist bei der chronischen Parodontitis als hoch einzuschätzen und durch Langzeitstudien belegt. Wird durch „scaling und rootplaning“ der Biofilm regelmäßig entfernt, liegt die durchschnittliche Verlustrate bei 0,1 Zähne pro Jahr, wird keine Therapie durchgeführt ist die Verlustrate sechsfach erhöht.

Über den Experten

Stefan Fickl

Prof. Dr. Stefan Fickl

Privatpraxis für Zahnheilkunde und Professor an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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