Die Behandlung von Schwangeren in der Zahnarztpraxis

Die Schwangerschaft einer Patientin stellt für den Zahnarzt immer eine Herausforderung dar. In diesem Vortrag erläutert Dr. Dr. Markus Tröltzsch, welche Auswirkungen eine Schwangerschaft auf die zahnärztliche Behandlung hat und wie diesen hinsichtlich einer korrekten Wahl der diagnostischen Mittel sowie einer manuellen und pharmakologischen Therapie Rechnung getragen werden kann. Vor allem Patientinnen, die unter einer Gingivitis oder einer Parodontitis leiden, neigen zu einer Verschlechterung des Befundes während der Schwangerschaft. Solche oralen Pathologien, wie auch profunde kariöse Läsionen, Fistelungen und apikale Herde dulden keinen therapeutischen Aufschub und sind auch während der Schwangerschaft unbedingt zu behandeln. Dabei ist jedoch der manuellen Therapie gegenüber der pharmakologischen immer der Vorzug zu geben. Sollte dies nicht möglich sein, können Penicilline und Erythromycin als Antibiotika, Articain und Procain zur Lokalanästhesie sowie Paracetamol und Ibuprofen zur adjuvanten Analgesie problemlos verabreicht werden. Trotz aller Vorsicht sind Komplikationen während der zahnärztlichen Behandlung immer möglich. Im Falle einer Hyperventilation, plötzlich auftretender Wehen oder eines Vena-cava-inferior-Kompressionssyndroms sind sofortige Maßnahmen zur Beruhigung der Patientin einzuleiten. Das Absetzen eines Notrufs in nicht problemlos zu bewältigenden Situation immer gerechtfertig.

 

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Die Behandlung von Schwangeren in der Zahnarztpraxis

Die Schwangerschaft einer Patientin stellt für den Zahnarzt immer eine Herausforderung dar. In diesem Vortrag erläutert Dr. Dr. Markus Tröltzsch, welche Auswirkungen eine Schwangerschaft auf die zahnärztliche Behandlung hat und wie diesen hinsichtlich einer korrekten Wahl der diagnostischen Mittel sowie einer manuellen und pharmakologischen Therapie Rechnung getragen werden kann. Vor allem Patientinnen, die unter einer Gingivitis oder einer Parodontitis leiden, neigen zu einer Verschlechterung des Befundes während der Schwangerschaft. Solche oralen Pathologien, wie auch profunde kariöse Läsionen, Fistelungen und apikale Herde dulden keinen therapeutischen Aufschub und sind auch während der Schwangerschaft unbedingt zu behandeln. Dabei ist jedoch der manuellen Therapie gegenüber der pharmakologischen immer der Vorzug zu geben. Sollte dies nicht möglich sein, können Penicilline und Erythromycin als Antibiotika, Articain und Procain zur Lokalanästhesie sowie Paracetamol und Ibuprofen zur adjuvanten Analgesie problemlos verabreicht werden. Trotz aller Vorsicht sind Komplikationen während der zahnärztlichen Behandlung immer möglich. Im Falle einer Hyperventilation, plötzlich auftretender Wehen oder eines Vena-cava-inferior-Kompressionssyndroms sind sofortige Maßnahmen zur Beruhigung der Patientin einzuleiten. Das Absetzen eines Notrufs in nicht problemlos zu bewältigenden Situation immer gerechtfertig.

 

Über den Experten

Markus Tröltzsch

Dr. Dr. Markus Tröltzsch

Fachzahnarzt für Oralchirurgie und Vorsitzender der Akademie Praxis und Wissenschaften der DGZMK

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