Ein biologisch basiertes Funktionskonzept - Teil 2

Eine junge Patientin stellte sich bei Dr. Salvador Congost vor und berichtete von einem enormen Leidensdruck, der durch Kopf- und Gesichtsschmerzen sowie massiven Verspannungen hervorgerufen wurde. Ein erstes Überprüfen der Okklusion sowie die Anfertigung eines Registrats in scheinbar zentrischer Kondylenposition zeigten keine Diskrepanz zwischen habitueller Interkuspidation und einer physiologischen Condylus-Diskus-Relation. Doch woher kamen die Schmerzen? Der radiologische Befund zeigt eine extrem distrahierte Position der Kondylen. Nach viermonatiger Therapie mit einer Magoschiene ließ sich das Ausmaß der muskulären Kompensation erkennen, die dazu führte, dass im Kausystem eine habituelle Interkuspidation zu Lasten der Kiefergelenke hergestellt wurde. Von solchen und ähnlichen Fällen weiß Dr. Congost in Vielzahl zu berichten. Er stellt im zweiten Teil seines Vortrags die Prinzipien seines biologisch basierten Funktionskonzeptes vor und erläutert anhand mehrere Fälle und Interviews mit Patienten dessen praktische Anwendung. Er geht dabei vornehmlich auf die Rolle des Kausystems im Zusammenhang mit craniomandibulären Dysfunktionen ein und demonstriert, wie man, von der Diagnostik ausgehend, über eine Schienentherapie, interdisziplinäre Maßnahmen (KFO, Chirurgie), Wax-Ups und provisorische Versorgungen zu einer dauerhaft erfolgreichen, prothetischen Rehabilitation des Patienten gelangt.

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Ein biologisch basiertes Funktionskonzept - Teil 2

Eine junge Patientin stellte sich bei Dr. Salvador Congost vor und berichtete von einem enormen Leidensdruck, der durch Kopf- und Gesichtsschmerzen sowie massiven Verspannungen hervorgerufen wurde. Ein erstes Überprüfen der Okklusion sowie die Anfertigung eines Registrats in scheinbar zentrischer Kondylenposition zeigten keine Diskrepanz zwischen habitueller Interkuspidation und einer physiologischen Condylus-Diskus-Relation. Doch woher kamen die Schmerzen? Der radiologische Befund zeigt eine extrem distrahierte Position der Kondylen. Nach viermonatiger Therapie mit einer Magoschiene ließ sich das Ausmaß der muskulären Kompensation erkennen, die dazu führte, dass im Kausystem eine habituelle Interkuspidation zu Lasten der Kiefergelenke hergestellt wurde. Von solchen und ähnlichen Fällen weiß Dr. Congost in Vielzahl zu berichten. Er stellt im zweiten Teil seines Vortrags die Prinzipien seines biologisch basierten Funktionskonzeptes vor und erläutert anhand mehrere Fälle und Interviews mit Patienten dessen praktische Anwendung. Er geht dabei vornehmlich auf die Rolle des Kausystems im Zusammenhang mit craniomandibulären Dysfunktionen ein und demonstriert, wie man, von der Diagnostik ausgehend, über eine Schienentherapie, interdisziplinäre Maßnahmen (KFO, Chirurgie), Wax-Ups und provisorische Versorgungen zu einer dauerhaft erfolgreichen, prothetischen Rehabilitation des Patienten gelangt.

Über den Experten

Salvador Congost

Dr. Salvador Congost

Spezialist für rekonstruktive Zahnheilkunde, Ästhetik und Funktion der European Dental Association (EDA)

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