Implantation im Unterkiefer-Seitenzahnbereich

Implantate bieten die Möglichkeit der Wiederherstellung der physiologischen Kaufunktion eines Patienten und erfüllen darüber hinaus höchste ästhetische Ansprüche. In diesem Operationsvideo inseriert Prof. Dr. Markus Hürzeler Implantate zum Ersatz der Zähne 35 und 46. Aufgrund der beengten interproximalen Platzverhältnisse bedient sich Prof. Hürzeler eines 12 D Skalpells. Dieses ermöglicht, aufgrund seiner gebogenen Klinge, eine saubere Pimärinzision, welche vom mesialen zum distalen, die Lücke begrenzenden, Nachbarzahn reicht, und möglichst im keratinisierten Anteil der Gingiva liegen sollte. Mit Hilfe eines Papillenelevators hebt Prof. Hürzeler bukkal und lingual einen Mukoperiostlappen, um die Knochendicke in bukko-lingualer Richtung einschätzen zu können. Aufgrund der vorgenommenen radiologischen Diagnostik und des ausreichenden Knochenangebots in vertikaler Richtung verzichtet der Chirurg auf die Darstellung des Austritts des N. alveolaris inferior aus dem Foramen mentale. Eine zuvor im Labor hergestellte Bohrschablone, die zur Bukkalseite hin einsehbar ist, unterstützt bei der Ermittlung der Einschubrichtung des Implantats. Nach der Präparation der ersten oberflächlichen Körnung, der Vorbohrung sowie der Anwendung der Pilot- und Spiralbohrer, kann das Implantat mit einer Ratsche inseriert werden. Prof. Hürzeler wählt ein 10 mm langes Implantat mit einem Durchmesser von 5 mm. Durch diesen verhältnismäßig großen Durchmesser wird ein Platform Switching erreicht. Es entsteht eine Stufe zwischen dem Abutment des Implantats und der Suprakonstruktion, die, der aktuellen Studienlage entsprechend, einen trichterförmigen Knochenabbau bis zur ersten Implantatwindung vermeidet und somit der Entstehung einer Periimplantitis vorbeugt. Die Wunde wird mit einer horizontalen Matratzennaht primär verschlossen. Um eine dauerhafte Integration im Knochengewebe zu gewährleisten folgt eine circa sechs Monate währende Einheilpahse der Implantate.

Implantation im Unterkiefer-Seitenzahnbereich

Implantate bieten die Möglichkeit der Wiederherstellung der physiologischen Kaufunktion eines Patienten und erfüllen darüber hinaus höchste ästhetische Ansprüche. In diesem Operationsvideo inseriert Prof. Dr. Markus Hürzeler Implantate zum Ersatz der Zähne 35 und 46. Aufgrund der beengten interproximalen Platzverhältnisse bedient sich Prof. Hürzeler eines 12 D Skalpells. Dieses ermöglicht, aufgrund seiner gebogenen Klinge, eine saubere Pimärinzision, welche vom mesialen zum distalen, die Lücke begrenzenden, Nachbarzahn reicht, und möglichst im keratinisierten Anteil der Gingiva liegen sollte. Mit Hilfe eines Papillenelevators hebt Prof. Hürzeler bukkal und lingual einen Mukoperiostlappen, um die Knochendicke in bukko-lingualer Richtung einschätzen zu können. Aufgrund der vorgenommenen radiologischen Diagnostik und des ausreichenden Knochenangebots in vertikaler Richtung verzichtet der Chirurg auf die Darstellung des Austritts des N. alveolaris inferior aus dem Foramen mentale. Eine zuvor im Labor hergestellte Bohrschablone, die zur Bukkalseite hin einsehbar ist, unterstützt bei der Ermittlung der Einschubrichtung des Implantats. Nach der Präparation der ersten oberflächlichen Körnung, der Vorbohrung sowie der Anwendung der Pilot- und Spiralbohrer, kann das Implantat mit einer Ratsche inseriert werden. Prof. Hürzeler wählt ein 10 mm langes Implantat mit einem Durchmesser von 5 mm. Durch diesen verhältnismäßig großen Durchmesser wird ein Platform Switching erreicht. Es entsteht eine Stufe zwischen dem Abutment des Implantats und der Suprakonstruktion, die, der aktuellen Studienlage entsprechend, einen trichterförmigen Knochenabbau bis zur ersten Implantatwindung vermeidet und somit der Entstehung einer Periimplantitis vorbeugt. Die Wunde wird mit einer horizontalen Matratzennaht primär verschlossen. Um eine dauerhafte Integration im Knochengewebe zu gewährleisten folgt eine circa sechs Monate währende Einheilpahse der Implantate.

Über den Experten

Markus Hürzeler

Prof. Dr. Markus Hürzeler

Zahnarzt Praxis Hürzeler/Zuhr

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