Kariesexkavation mit FACE

Professor Buchalla, Regensburg, demonstriert in diesem Fall die Exkavation einer Caries profunda eines Prämolaren mit Hilfe der fluoreszenzunterstützten Kariesexkavation (FACE, Instrument: SIROInspect) und anschließender indirekter Überkappung. Zunächst wird der betroffene Zahn mit Bimsstein und Polierpaste gereinigt, um optimale Voraussetzungen für einen adhäsiven Verbund zwischen der Zahnhartsubstanz und dem Füllungsmaterial zu schaffen.

Hiernach wird durch das Anlegen eines Kofferdams für eine absolute Trockenlegung gesorgt. Um den Nachbarzahn während der Kavitätenpräparation zu schützen, appliziert Professor Buchalla eine FenderMate-Matritze in den Approximalraum. Die Zugangspräparation erfolgt mit einem birnenförmigen Diamanten. Es zeigen sich stark entkalkter, poröser Schmelz sowie erweichtes Dentin, das durch die Beleuchtung mit dem SIROInspect-System aufgrund von bakteriellen Porphyrinderivaten rot fluoresziert.

Professor Buchalla nimmt daraufhin eine Teilexkavation der Karies vor, belässt dabei pulpennah lokalisiertes, infiziertes Dentin. Durch eine dichte Deckfüllung kann innerhalb der nächsten sechs Monate von einer Remineralisation dieser Schicht sowie einer Tertiärdentinbildung ausgegangen werden, so dass die Vitalität des Pulpengewebes mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten werden kann. Das Bridging wird zusätzlich durch die Applikation einer Calciumhydroxid-Suspension stimuliert, die durch einen lichthärtenden Glasionomerzement abgedeckt wird und somit während der weiteren Füllungstherapie in situ verbleibt.

Die Anschrägung der Kavität erfolgt mit dem SonicSys, im okklusalen Randbereich mit einer diamantierten Flamme. Um eine anatomisch korrekte Ausformung der Füllung zu erreichen, bedient sich Professor Buchalla des BlueMatrix-Systems in Kombination mit einem Holzkeil und einem Spannring. Die Voraussetzungen für einen adhäsiven Verbund werden durch die 3-Schritt-Etch-and-Rinse-Technik (38%ige Phosphorsäure, Optibond FL) geschaffen.

Es folgt ein schichtweises Auftragen des Komposits. Jede Schicht wird zur Minimierung der Materialschrumpfung 30 Sekunden lang zwischengehärtet. Die Ausarbeitung der Füllungsoberfläche mit Soflex-Scheiben, Silikonpolierern und Polierstreifen stehen am Ende der Therapie der Caries profunda.

Kariesexkavation mit FACE

Professor Buchalla, Regensburg, demonstriert in diesem Fall die Exkavation einer Caries profunda eines Prämolaren mit Hilfe der fluoreszenzunterstützten Kariesexkavation (FACE, Instrument: SIROInspect) und anschließender indirekter Überkappung. Zunächst wird der betroffene Zahn mit Bimsstein und Polierpaste gereinigt, um optimale Voraussetzungen für einen adhäsiven Verbund zwischen der Zahnhartsubstanz und dem Füllungsmaterial zu schaffen.

Hiernach wird durch das Anlegen eines Kofferdams für eine absolute Trockenlegung gesorgt. Um den Nachbarzahn während der Kavitätenpräparation zu schützen, appliziert Professor Buchalla eine FenderMate-Matritze in den Approximalraum. Die Zugangspräparation erfolgt mit einem birnenförmigen Diamanten. Es zeigen sich stark entkalkter, poröser Schmelz sowie erweichtes Dentin, das durch die Beleuchtung mit dem SIROInspect-System aufgrund von bakteriellen Porphyrinderivaten rot fluoresziert.

Professor Buchalla nimmt daraufhin eine Teilexkavation der Karies vor, belässt dabei pulpennah lokalisiertes, infiziertes Dentin. Durch eine dichte Deckfüllung kann innerhalb der nächsten sechs Monate von einer Remineralisation dieser Schicht sowie einer Tertiärdentinbildung ausgegangen werden, so dass die Vitalität des Pulpengewebes mit hoher Wahrscheinlichkeit erhalten werden kann. Das Bridging wird zusätzlich durch die Applikation einer Calciumhydroxid-Suspension stimuliert, die durch einen lichthärtenden Glasionomerzement abgedeckt wird und somit während der weiteren Füllungstherapie in situ verbleibt.

Die Anschrägung der Kavität erfolgt mit dem SonicSys, im okklusalen Randbereich mit einer diamantierten Flamme. Um eine anatomisch korrekte Ausformung der Füllung zu erreichen, bedient sich Professor Buchalla des BlueMatrix-Systems in Kombination mit einem Holzkeil und einem Spannring. Die Voraussetzungen für einen adhäsiven Verbund werden durch die 3-Schritt-Etch-and-Rinse-Technik (38%ige Phosphorsäure, Optibond FL) geschaffen.

Es folgt ein schichtweises Auftragen des Komposits. Jede Schicht wird zur Minimierung der Materialschrumpfung 30 Sekunden lang zwischengehärtet. Die Ausarbeitung der Füllungsoberfläche mit Soflex-Scheiben, Silikonpolierern und Polierstreifen stehen am Ende der Therapie der Caries profunda.

Über den Experten

Wolfgang Buchalla

Prof. Dr. Wolfgang Buchalla

Direktor der Poliklinik für Zahnerhaltung und Parodontologie, Universität Regensburg

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