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Kompositrestaurationen - Teil 1: Adhäsivtechnik I

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im ersten Teil der Reihe steht das ABC der adhäsiven Befestigung von Kompositrestaurationen im Mittelpunkt.

Jeden Tag werden in Deutschland unzählige Kompositfüllungen gelegt. Dentale Kunststoffe zur Fertigung direkter, adhäsiv verankerter Restaurationen haben Amalgam als Standard-Füllungsmaterial fast vollständig verdrängt. Das Angebot auf dem Dentalmarkt ist entsprechend vielfältig und unübersichtlich. Es gibt nicht nur verschiedenste Komposite, die sich in Füllstoffgehalt, Polymerisationseigenschaften und Angaben zur maximalen Schichtstärke unterscheiden, sondern auch unzählige Adhäsivsysteme zur Verklebung der Restauration auf mikromechanisch-chemischer Ebene. Diese zeigen Unterschiede vor allem in ihrer Darreichungsform und damit einhergehend mit dem Zeitaufwand, der für ihre Anwendung aufzubringen ist. Dabei ist es natürlich für jeden Zahnarzt reizvoll, Einflaschen-Adhäsive anzuwenden, die die Verwendung von Phosphorsäure, Primer und Bonding im Rahmen der 3-Schritt-Etch-and-Rinse-Technik unnötig zu machen scheinen. Doch sollte man in der Regel mögliche Konsequenzen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, wie die Penetrationsfähigkeit der Adhäsive, ihre Ätzwirkung sowie postoperative Hypersensibilitäten, durchaus in Erwägung ziehen. Professor Frankenberger versucht hier Licht ins Dunkle zu bringen und klare Richtlinien für die Verwendung der Adhäsivtechnik zu schaffen.

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Kompositrestaurationen - Teil 1: Adhäsivtechnik I

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im ersten Teil der Reihe steht das ABC der adhäsiven Befestigung von Kompositrestaurationen im Mittelpunkt.

Jeden Tag werden in Deutschland unzählige Kompositfüllungen gelegt. Dentale Kunststoffe zur Fertigung direkter, adhäsiv verankerter Restaurationen haben Amalgam als Standard-Füllungsmaterial fast vollständig verdrängt. Das Angebot auf dem Dentalmarkt ist entsprechend vielfältig und unübersichtlich. Es gibt nicht nur verschiedenste Komposite, die sich in Füllstoffgehalt, Polymerisationseigenschaften und Angaben zur maximalen Schichtstärke unterscheiden, sondern auch unzählige Adhäsivsysteme zur Verklebung der Restauration auf mikromechanisch-chemischer Ebene. Diese zeigen Unterschiede vor allem in ihrer Darreichungsform und damit einhergehend mit dem Zeitaufwand, der für ihre Anwendung aufzubringen ist. Dabei ist es natürlich für jeden Zahnarzt reizvoll, Einflaschen-Adhäsive anzuwenden, die die Verwendung von Phosphorsäure, Primer und Bonding im Rahmen der 3-Schritt-Etch-and-Rinse-Technik unnötig zu machen scheinen. Doch sollte man in der Regel mögliche Konsequenzen, die auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, wie die Penetrationsfähigkeit der Adhäsive, ihre Ätzwirkung sowie postoperative Hypersensibilitäten, durchaus in Erwägung ziehen. Professor Frankenberger versucht hier Licht ins Dunkle zu bringen und klare Richtlinien für die Verwendung der Adhäsivtechnik zu schaffen.

Über den Experten

Roland Frankenberger

Prof. Dr. Roland Frankenberger

Direktor Abteilung für Zahnerhaltungskunde Medizinisches Zentrum für ZMK (Philipps-Universität Marburg und Universitätsklinikum Gießen und Marburg)

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