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Kompositrestaurationen - Teil 4: Photopolymerisation

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im vierten Teil der Reihe widmet er sich der Photopolymerisation und der Reparatur bestehender Kompositrestaurationen.

Ein suffizientes Aushärten von Kompositfüllungen ist eine absolute Voraussetzung für den Erfolg und die Langlebigkeit der Restauration. Vor allem der ersten Füllungsschicht ist bei der Photopolymerisation besondere Beachtung zu schenken. Sie besteht meist aus Flowable und soll den Kavitätenboden auskleiden und die Füllungsränder abdichten. Aufgrund ihrer Tiefe in der Kavität hat sie den größten Abstand zum Lichtleiter und muss daher besonders intensiv und mit der korrekten Angulation gehärtet werden. Ist dies nicht der Fall, ist der Misserfolg der Füllung vorprogrammiert, da auf diesem Weg Randspalten entstehen, die die perfekte Nische für kariogene Bakterien darstellen.

Es entsteht eine Sekundärkaries, in der Regel im approximalen Füllungsrandbereich. In einem solchen Fall muss nicht, wie man es Jahre lang für nötig hielt, die Füllung in ihrer Gänze entfernt und neu gelegt werden. Es genügt hier durchaus, den kariösen Anteil zu entfernen und den intakten Teil der Füllung zu belassen. Da freie Monomere für das Anpolymerisieren von Komposit an Komposit bei solch älteren Füllungen fehlen, muss deren Oberflächen mittels Sandstrahlung (50 μm große Körnchen aus Aluminiumoxid) erfolgen, um einen suffizienten Verbund zwischen den Schichten zu gewährleisten. Die Zahnhartsubstanz dagegen wird wie bei der primären Versorgung adhäsiv vorbehandelt.

Kompositrestaurationen - Teil 4: Photopolymerisation

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im vierten Teil der Reihe widmet er sich der Photopolymerisation und der Reparatur bestehender Kompositrestaurationen.

Ein suffizientes Aushärten von Kompositfüllungen ist eine absolute Voraussetzung für den Erfolg und die Langlebigkeit der Restauration. Vor allem der ersten Füllungsschicht ist bei der Photopolymerisation besondere Beachtung zu schenken. Sie besteht meist aus Flowable und soll den Kavitätenboden auskleiden und die Füllungsränder abdichten. Aufgrund ihrer Tiefe in der Kavität hat sie den größten Abstand zum Lichtleiter und muss daher besonders intensiv und mit der korrekten Angulation gehärtet werden. Ist dies nicht der Fall, ist der Misserfolg der Füllung vorprogrammiert, da auf diesem Weg Randspalten entstehen, die die perfekte Nische für kariogene Bakterien darstellen.

Es entsteht eine Sekundärkaries, in der Regel im approximalen Füllungsrandbereich. In einem solchen Fall muss nicht, wie man es Jahre lang für nötig hielt, die Füllung in ihrer Gänze entfernt und neu gelegt werden. Es genügt hier durchaus, den kariösen Anteil zu entfernen und den intakten Teil der Füllung zu belassen. Da freie Monomere für das Anpolymerisieren von Komposit an Komposit bei solch älteren Füllungen fehlen, muss deren Oberflächen mittels Sandstrahlung (50 μm große Körnchen aus Aluminiumoxid) erfolgen, um einen suffizienten Verbund zwischen den Schichten zu gewährleisten. Die Zahnhartsubstanz dagegen wird wie bei der primären Versorgung adhäsiv vorbehandelt.

Über den Experten

Roland Frankenberger

Prof. Dr. Roland Frankenberger

Direktor Abteilung für Zahnerhaltungskunde Medizinisches Zentrum für ZMK (Philipps-Universität Marburg und Universitätsklinikum Gießen und Marburg)

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