Minimal-invasive Entfernung einer Zyste aus der Kieferhöhle

Professor Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen, Universität Freiburg, und sein Team entfernen unter endoskopischer Sicht und in minimal-invasivem Vorgehen eine große Zyste aus der Kieferhöhle. Zunächst wird im linken Oberkiefer paramarginal inzidiert, das Mukoperiost mit dem Raspatorium präpariert und die faziale Kieferhöhlenwand dargestellt.

Mit dem Piezotom wird im sicheren Abstand zu den Wurzeln der Seitenzähne eine horizontale Osteotomie-Linie gezogen. Mit einer distalen und mesialen Osteomie-Linie wird die Größe des Knochenfensters festgelegt.

Eine zweite horizontale Osteotomie-Linie wird weiter kranial geführt, das Knochenstück mit zwei Bohrungen versehen, anschließend mit dem Raspartorium gelöst und unter endoskopischer Kontrolle entfernt.

Die Zyste füllt das Lumen der Kieferhöhle vollständig aus. Mit einer Zange wird das Zystengewebe vorsichtig von der gesunden Schleimhaut gelöst und entfernt. Nach Spülung mit isotoner Kochsalzlösung wird die Kieferhöhle wieder endoskopisch inspiziert und weitere polypöse Schleimhaut sowie eine knochendichte Struktur gelöst und geborgen.

Anschließend wird das Knochenstück apikal mit resorbierbaren Fäden anhand der vorab gesetzten Bohrungen refixiert, der Lappen verschlossen.

Minimal-invasive Entfernung einer Zyste aus der Kieferhöhle

Professor Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen, Universität Freiburg, und sein Team entfernen unter endoskopischer Sicht und in minimal-invasivem Vorgehen eine große Zyste aus der Kieferhöhle. Zunächst wird im linken Oberkiefer paramarginal inzidiert, das Mukoperiost mit dem Raspatorium präpariert und die faziale Kieferhöhlenwand dargestellt.

Mit dem Piezotom wird im sicheren Abstand zu den Wurzeln der Seitenzähne eine horizontale Osteotomie-Linie gezogen. Mit einer distalen und mesialen Osteomie-Linie wird die Größe des Knochenfensters festgelegt.

Eine zweite horizontale Osteotomie-Linie wird weiter kranial geführt, das Knochenstück mit zwei Bohrungen versehen, anschließend mit dem Raspartorium gelöst und unter endoskopischer Kontrolle entfernt.

Die Zyste füllt das Lumen der Kieferhöhle vollständig aus. Mit einer Zange wird das Zystengewebe vorsichtig von der gesunden Schleimhaut gelöst und entfernt. Nach Spülung mit isotoner Kochsalzlösung wird die Kieferhöhle wieder endoskopisch inspiziert und weitere polypöse Schleimhaut sowie eine knochendichte Struktur gelöst und geborgen.

Anschließend wird das Knochenstück apikal mit resorbierbaren Fäden anhand der vorab gesetzten Bohrungen refixiert, der Lappen verschlossen.

Über den Experten

Rainer Schmelzeisen

Prof. Dr. Dr. Rainer Schmelzeisen

Ärztlicher Direktor der Abteilung für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

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