Orale Manifestationen systemischer Erkrankungen: Diagnostik & Management

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Entgegen seiner Berufsbezeichnung ist der Zahnarzt nicht nur für die dentale, sondern für die Gesundheit des kompletten stomatognathen Systems verantwortlich. Bei den regulären zahnärztlichen Kontrollen wird die Inspektion der oralen Mukosa allerdings häufig außer Acht gelassen. Doch genau diese ist oftmals der Ort von Manifestationen systemischer Erkrankungen. Prof. Dr. Michael Bornstein erläutert in seinem Vortrag die Diagnostik mukosaler Veränderungen und beleuchtet den Zusammenhang zwischen systemischen Erkrankungen und der Mundschleimhaut sowie des Knochens. Bei der ersten Befundung ist eine konkrete Diagnosestellung oftmals unmöglich. Deshalb ist im Rahmen der Arbeitsdiagnostik eine rein visuelle Beschreibung der mukosalen Veränderung vorzunehmen, die mitunter zu weiteren diagnostischen Verfahren wie einer ergänzenden Bildgebung oder einer Biopsie führt. Neben Plattenepithel-Karzinomen und Infektionskrankheiten sind es vor allem Autoimmunerkrankungen, die besonders häufig orale Manifestationen zeigen. In diesem Zusammenhang ist der Pemphigus vulgaris, das Pemphigoid sowie der Lichen planus zu nennen. Letzterer ist oft durch die Wickhamsche Streifung im Bereich des Planum buccale gekennzeichnet. Patienten verspüren oft auch ein Brennen im Bereich der Mundhöhle sowie einen Pruritus, das typische Jucken der Haut. Dieses führt meist auch dazu, dass Patienten zusätzlich in dermatologischer Behandlung sind. Ein interdisziplinärer Austausch erleichtert also zusätzlich die zahnärztliche Diagnostik.

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Orale Manifestationen systemischer Erkrankungen: Diagnostik & Management

Entgegen seiner Berufsbezeichnung ist der Zahnarzt nicht nur für die dentale, sondern für die Gesundheit des kompletten stomatognathen Systems verantwortlich. Bei den regulären zahnärztlichen Kontrollen wird die Inspektion der oralen Mukosa allerdings häufig außer Acht gelassen. Doch genau diese ist oftmals der Ort von Manifestationen systemischer Erkrankungen. Prof. Dr. Michael Bornstein erläutert in seinem Vortrag die Diagnostik mukosaler Veränderungen und beleuchtet den Zusammenhang zwischen systemischen Erkrankungen und der Mundschleimhaut sowie des Knochens. Bei der ersten Befundung ist eine konkrete Diagnosestellung oftmals unmöglich. Deshalb ist im Rahmen der Arbeitsdiagnostik eine rein visuelle Beschreibung der mukosalen Veränderung vorzunehmen, die mitunter zu weiteren diagnostischen Verfahren wie einer ergänzenden Bildgebung oder einer Biopsie führt. Neben Plattenepithel-Karzinomen und Infektionskrankheiten sind es vor allem Autoimmunerkrankungen, die besonders häufig orale Manifestationen zeigen. In diesem Zusammenhang ist der Pemphigus vulgaris, das Pemphigoid sowie der Lichen planus zu nennen. Letzterer ist oft durch die Wickhamsche Streifung im Bereich des Planum buccale gekennzeichnet. Patienten verspüren oft auch ein Brennen im Bereich der Mundhöhle sowie einen Pruritus, das typische Jucken der Haut. Dieses führt meist auch dazu, dass Patienten zusätzlich in dermatologischer Behandlung sind. Ein interdisziplinärer Austausch erleichtert also zusätzlich die zahnärztliche Diagnostik.