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Praxis der Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie - Teil 4: Zahnärztliche Therapiekonzepte bei Myopathien

Das Therapiekonzept bei Myopathien im Rahmen craniomandibulärer Dysfunktionen ist das Thema des vierten Teils des Vortrags von Professor Johann Müller, München. Falls der okklusale Primärfaktor ätiopathogenetisch ursächlich für die Ausbildung der Myopathie ist, muss es stets das Ziel des Zahnarztes sein, eine Harmonisierung des Kausystems hervorzurufen. Dies mündet in eine kausale Therapie. Ist dagegen die Okklusion nicht als Ursache anzusehen, erfolgt eine symptomatische Therapie zum Schutz des Kausystems. Die kausale Therapie besteht in der Regel in der Inkorporation einer zentrischen Schiene. Die zentrische Position ist dabei so wichtig, da sie eine maximale Entlastung der an der Mastikation beteiligten Weichgewebe ermöglicht. Ein dauerhaftes Tragen solcher Schienen ist dabei obligat, da nur auf diesem Wege eine langfristig physiologische Bisssituation erreicht werden kann. Begleitend können Muskelrelaxantien (Diazepam), Analgetika (Ibuprofen), physikalische sowie physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt werden.

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Praxis der Funktionsdiagnostik und Funktionstherapie - Teil 4: Zahnärztliche Therapiekonzepte bei Myopathien

Das Therapiekonzept bei Myopathien im Rahmen craniomandibulärer Dysfunktionen ist das Thema des vierten Teils des Vortrags von Professor Johann Müller, München. Falls der okklusale Primärfaktor ätiopathogenetisch ursächlich für die Ausbildung der Myopathie ist, muss es stets das Ziel des Zahnarztes sein, eine Harmonisierung des Kausystems hervorzurufen. Dies mündet in eine kausale Therapie. Ist dagegen die Okklusion nicht als Ursache anzusehen, erfolgt eine symptomatische Therapie zum Schutz des Kausystems. Die kausale Therapie besteht in der Regel in der Inkorporation einer zentrischen Schiene. Die zentrische Position ist dabei so wichtig, da sie eine maximale Entlastung der an der Mastikation beteiligten Weichgewebe ermöglicht. Ein dauerhaftes Tragen solcher Schienen ist dabei obligat, da nur auf diesem Wege eine langfristig physiologische Bisssituation erreicht werden kann. Begleitend können Muskelrelaxantien (Diazepam), Analgetika (Ibuprofen), physikalische sowie physiotherapeutische Maßnahmen eingesetzt werden.

Über den Experten

Johann Müller

Prof. Dr. Johann Müller

Zahnarzt und Spezialist für Rekonstruktive Zahnmedizin, Ästhetik und Funktion (EDA)

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