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Früher Beckenkamm - heute kurze Implantate

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Länge:

47:52

Referent:

Prof. Dr. Dr. Ewers

Auf Augmentationen des Kieferknochens gänzlich zu verzichten ist vielleicht das Beste aller Augmentationsverfahren. Doch waren ultrakurze und Miniimplantate nicht immer verfügbar und auch heute noch erfordern manche Situationen ausgedehnte Augmentationen. Oft werden hierfür dem Beckenkamm Transplantate entnommen und dem Alveolarknochen im Sinne einer Apposition aufgelagert. Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers (Universität Wien) stellt in seinem Vortrag Fälle aus seiner Zeit als Leiter der Abteilung für Mund- Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Wien vor, beschreibt verschiedene Augmentationsverfahren und -materialien und erläutert alternative und minimalinvasive Techniken.

Vor allem die Distraktionsosteogenese ist ein Verfahren, mit der sich Prof. Ewers über lange Zeit hinweg beschäftigt hat. Dabei wird die Fähigkeit des Knochens genutzt, kleine Substanzdefekte eigenständig zu überbrücken. Mit Hilfe eines Distraktors, der während des Eingriffs eingesetzt wird, kann ein zuvor abgetrenntes und nun mobilisierbares Knochenfragment gezielt verschoben werden, wodurch die Knochenneubildung stimuliert wird. Ziel ist hierbei der ossäre Zugewinn in vertikaler Richtung, um Implantate in ein solides Lager inserieren zu können.

Die Pedicled Sandwich Plasty wurde für Prof. Ewerts aber später das Mittel der Wahl für vertikale Augmentationen. Auch hier wird ein Knochenfragment, nach lingual gestielt, in vertikaler Richtung verschoben, der künstlich geschaffene Hohlraum im Sinne einer Interposition mit Knochenersatzmaterialien gefüllt. Alternativ dazu beschreibt Prof. Ewers, wie er im weiteren Verlauf seiner operativen Tätigkeit mehr und mehr auf Augmentationen verzichtete und ultrakurze Implantate inserierte, um Patienten auf minimalinvasivem Wege prothetisch rehabilitieren zu können.

Der Experte

Prof. Dr. Dr. Rolf Ewers

  • 1965 bis 1971 Studium der gesamten Zahnheilkunde und der gesamten Medizin in Freiburg
  • 1989 Ordinarius für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie der Universität Wien, Verleihung der deutsch-österreichischen Doppelstaatsbürgerschaft
  • Besondere medizinische Schwerpunkte: Traumatologie, resorbierbare Osteosynthesen, rekonstruktive Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie, Missbildungschirurgie, Knochenaufbau bei ausgeprägten Kieferatrophien, präprothetische Chirurgie und Implantologie sowie Mikrochirurgie im Fachgebiet MKG-Chirurgie
  • Erforschung und Entwicklung eines ...Mehr Infos »
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