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Kompositrestaurationen - Teil 3: Seitenzahnbereich

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im dritten Teil der Reihe spricht er über Probleme bei Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich. Adhäsiv befestigte Kompositrestaurationen können defektorientiert gelegt werden und die noch bestehende Zahnhartsubstanz durch ihren chemischen Klebeverbund stabilisieren. Nach der Präparation einer Zugangskavität kann die Karies im Dentin unterminierend mit einem Rosenbohrer aus Hartmetall exkaviert werden, im pulpennahen Bereich sollte ein Bohrer aus Kunststoff verwendet werden. In der Regel erleichtert die Verwendung eines Kofferdams die Trockenlegung der Kavität und schützt vor einer Kontamination der organischen Zahnanteile. Eine Anschrägung der Schmelzränder ist, anders als im Frontzahnbereich, nicht notwendig. Vielmehr genügt es, die Kanten der Kavität zu brechen, um ein Ausreißen singulärer Schmelzprismen zu verhindern. Professor Frankenberger erläutert darüber hinaus seinen Umgang mit der Caries profunda sowie der Pulpa aperta und gibt nützliche, praxisnahe Tipps zur Applikation des Adhäsivsystems und zur Fertigung suffizienter Approximalkontakte.

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Kompositrestaurationen - Teil 3: Seitenzahnbereich

Kompositrestaurationen sind etwas, was fast jeder Zahnarzt täglich macht. Trotzdem oder gerade deswegen ist es wichtig, sich in seinem Vorgehen und in seiner Materialwahl immer wieder zu überprüfen. Professor Dr. Roland Frankenberger, Universität Marburg, geht in seiner Vortragsreihe ausführlich auf das Thema ein. Im dritten Teil der Reihe spricht er über Probleme bei Kompositfüllungen im Seitenzahnbereich. Adhäsiv befestigte Kompositrestaurationen können defektorientiert gelegt werden und die noch bestehende Zahnhartsubstanz durch ihren chemischen Klebeverbund stabilisieren. Nach der Präparation einer Zugangskavität kann die Karies im Dentin unterminierend mit einem Rosenbohrer aus Hartmetall exkaviert werden, im pulpennahen Bereich sollte ein Bohrer aus Kunststoff verwendet werden. In der Regel erleichtert die Verwendung eines Kofferdams die Trockenlegung der Kavität und schützt vor einer Kontamination der organischen Zahnanteile. Eine Anschrägung der Schmelzränder ist, anders als im Frontzahnbereich, nicht notwendig. Vielmehr genügt es, die Kanten der Kavität zu brechen, um ein Ausreißen singulärer Schmelzprismen zu verhindern. Professor Frankenberger erläutert darüber hinaus seinen Umgang mit der Caries profunda sowie der Pulpa aperta und gibt nützliche, praxisnahe Tipps zur Applikation des Adhäsivsystems und zur Fertigung suffizienter Approximalkontakte.

Über den Experten

Roland Frankenberger

Prof. Dr. Roland Frankenberger

Direktor Abteilung für Zahnerhaltungskunde Medizinisches Zentrum für ZMK (Philipps-Universität Marburg und Universitätsklinikum Gießen und Marburg)

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